Auch Rudow braucht analoge Warnsysteme

Die Folgen der jüngsten Naturkatastrophe in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern sind noch immer gegenwärtig, und ziemlich schnell wurde deutlich, dass die Abschaffung der analogen Sirenen in den 1990er Jahren ein großer Fehler war.

Rund 88 Millionen Euro werden Bund und Länder nun in ein Sirenenförderungsprogramm investieren, um analoge Warnanlagen wieder einzuführen. Das geht aus einer Antwort der Senatsinnenverwaltung hervor, die der Berliner LKR-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl, Carsten Schanz, erhielt. Schanz tritt zugleich im Wahlkreis Rudow als Direktkandidat an.

Die Anlagen sollen die bestehenden und noch kommenden Systeme ergänzen, die im Katastrophenfall zum Einsatz kämen, darunter verschiedene Warn-Apps, aber auch klassische Rundfunk- und Lautsprecherdurchsagen oder optische Anzeigen.

Die Unterzeichnung des Sirenenförderungsprogramms wird derzeit durch den Senat geprüft.

„Bisher ist aber noch nicht geklärt, ob Rudow künftig durch Sirenen abgedeckt wird, worauf aber zu achten sein wird. Unser Ortsteil liegt direkt an der Landesgrenze zu Brandenburg und muss daher zwingend strategisch bedient werden“, so Schanz.

Die LKR Berlin wird das wichtige Thema auch weiterhin im Auge behalten.

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