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LKR bereitet Wahlanfechtung vor

Der Berliner Landesverband der Liberal-Konservativen Reformer (LKR) will das Ergebnis der Abgeordnetenhauswahl vom 26. September anfechten.

Bereits jetzt wurde die Landeswahlleiterin aufgefordert, in verschiedenen Wahllokalen Prüfungen vorzunehmen, weil die Partei Beweise vorlegen kann, wonach es dort zu fehlerhaften Zählergebnissen kam.

„In Deutschland müssen wir alle darauf vertrauen können, dass es bei Wahlen mit rechten Dingen zugeht. Zwar wird die LKR sehr wahrscheinlich auch durch Nachzählungen keine Mandate erringen, doch geht es hier um einen grundsätzlichen Anspruch des Souverän, den es zu verteidigen gilt“, erklärte LKR-Generalsekretär Randy Witte (44).

Konkret fordert die LKR Nachzählungen in sechs Wahllokalen in Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg. Die Landeswahlleiterin hat bereits Prüfungen angekündigt und beabsichtigt, am 14. Oktober das amtliche Wahlergebnis bekanntzugeben.

Danach besteht die Möglichkeit, Rechtsmittel einzuleiten. „Davon werden wir Gebrauch machen und auch das Ergebnis der Bundestagswahl nicht außer Acht lassen “, so Witte.

Die LKR trat in Berlin erstmals in zehn Bundestagswahlkreisen und in nahezu allen Bezirken bei der Abgeordnetenhauswahl an. Sie verfehlte jedoch ihr Ziel, in die Parlamente einzurücken.

Pressemitteilung vom 09.09.2021: LKR-Wahlplakate beschädigt

Die Liberal-Konservativen Reformer (LKR) klagen in Berlin über massive Beschädigungen und zum Teil über Diebstähle ihrer Wahlplakate.

„Allein in Treptow-Köpenick beziffert sich der Gesamtschaden bei etwa 1.500 Euro“, erklärt Generalsekretär Randy Witte (44). Der Politiker ist sogar direkt betroffen, da er selbst Bundestagskandidat im Bezirk ist.

Auch zahlreiche Themenplakate der LKR sowie die der Abgeordnetenhaus-Kandidatin Judith Burmeister (34) wurden besprüht, überklebt oder zerrissen. Die Sängerin und ehemalige Teilnehmerin von „Deutschland sucht den Superstar“, die in der zweiten Staffel den achten Platz belegte, tritt für die Partei im Wahlkreis 906 (Friedrichshagen) an.

Der Berliner LKR-Spitzenkandidat Carsten Schanz (54) vermutet die linke Szene hinter den Taten. „Wir haben natürlich eine starke Reserve von Plakaten, dennoch werden dieses Verhalten nicht hinnehmen“, so Schanz.

Inzwischen haben die Liberal-Konservativen Strafanzeige gestellt. Der Staatsschutz hat indes die Ermittlungen aufgenommen.

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Pressemitteilung vom 30.08.2021: „LKR legt Klimaschutz-Konzept vor“

Die Liberal-Konservativen Reformer (LKR) wollen eine grundlegende Änderung der Klimapo-
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